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Kantonsspital Graubünden

Hauptstandort
Bauprojekt SUN

Das Kantonsspital Graubünden plant und realisiert die Sanierung, den Um- und Neubau seiner Gebäude für die nächsten Jahre.

136 Meter lang, 48 Meter breit, 24 Meter hoch ist der neue Bau. Sein Längsschnitt zeigt: Die beiden wichtigsten Geschosse nehmen drei weitere in ihre Mitte. Zuoberst die Ebene mit Intensivpflegestation, zwölf Operationssälen in verschiedenen Grössen, Aufwachsaal, Tagesklinik Chirurgie und Augenklinik. Komplex miteinander verbundene 7‘500 Quadratmeter auf einem Geschoss, direkt an die Notaufnahme angeschlossen und an den Altbau mit dem Maschinenpark der Radiologie und Kardiologie – «das hat kein anderes Spital», sagen die Architekten. Über dem Parterre liegt das zweite durchgehende Geschoss des Krankenhauses: Pharmazie, Instandhaltung, die grosse Küche. Direkt über dem Eingang sind aber auch öffentliche Bereiche: Das grosse Restaurant für Mitarbeitende und Gäste blickt auf den Vorplatz, zwei Konferenzsäle schieben sich in den Innenhof.

Zahlen + Fakten

BauherrschaftKantonsspital Graubünden AG
GeneralpartnerStauffer & Hasler Architekten, Frauenfeld
Planer HLKK-GA / 
Auftraggeber
Amstein + Walthert AG, Chur/Zürich
Zeitraum2011 – 2022
Unsere Leistungen
  • Fachplanung Lüftung / Klima OP / IPS /
    Notfall-Geschoss H-05 und
    Technikgeschoss H-06
  • Gesamtprojektleitung Lüftung / Klima
  • Gesamte Fachbauleitung Lüftung / Klima
Technische Kosten22.5 Mio. CHF (Lüftung / Klima)
Projektgrösse7‘500 m², 11 Geschosse (4 Untergeschosse) LxBxH 136x48x44 m 
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Spital Oberengadin

Samedan
Umbau Operationsbereich / Zentralsterilisation / MRI / Lüftungszentralen / Diverses

Nach 30 Jahren Betriebszeit wurde das Spital Oberengadin in mehreren Bauetappen umfassend erneuert.

Zentral für die Gebäudetechnik war die Erneuerung der drei Operationssäle, der Lüftungszentralen im 2. UG und 2. OG, des Dachgeschosses und der Technik für das MRI. Erneuert wurden aber auch Bettengeschosse, die Geburtsabteilung, Labor, Notfall, Intensivstation und weitere. Alle Umbauten wurden während des laufenden Spitalbetriebs durchgeführt. Dies erforderte ein detailliert geplantes Vorgehen.

Zahlen + Fakten

BauherrschaftSpital Oberengadin, Samedan
ArchitektButscher Architekten AG, Basel
BauleitungWalter Dietsche Baumanagement AG, Chur  
Zeitraum2001 – 2008 (verschiedene Projekte)
Unsere Leistungen
  • Fachplanung Lüftung, Klima, Kälte und Gebäudeautomation
  • 
Gesamtleitung Sanierung Lüftungszentralen 2. UG / DG
Technische Kosten4.3 Mio. CHF
Projektgrösse10 Geschosse (2 Untergeschosse)
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Klinik Gut

Fläsch
Neubau

In Fläsch (GR) baute die Klinik Gut die modernste orthopädische Klinik Graubündens mit zwei Operationssälen, einer Tagesklinik und Zimmern für 26 Patienten. Die Klinik wurde Ende 2016 eröffnet.

Die Operationsräume verfügen über Umluftklimaanlagen mit Frischlufteinspeisung aus der Primärluftaufbereitung. Die Luftaufbereitungsgeräte sind in der Dachzentrale angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass Wartungsarbeiten ohne Betreten der Operationsräume ausgeführt werden können. TAV-Systeme vom Typ SLV Enterprise versorgen die Operationsräume mit reiner Luft. Diese Systeme gewährleisten durch die runde Bauweise höchste Hygiene bei geringen Kosten und optimaler Bewegungsfreiheit, da keine Luftleitschürzen benötigt werden. Die hoch effiziente Kälteerzeugung erfolgt über Twin-Kompressoren kombiniert mit einer besprühten Doppelplattentauscher-Rückkühlung und relativ hohen Kaltwassertemperaturen. Die Entfeuchtung der Primärluftaufbereitung sichert eine separate (teilredundant eingebundene) Kälteerzeugung.

Zahlen + Fakten

BauherrschaftGut Immobilien AG
GeneralpartnerITW Ingenieurunternehmung AG
Zeitraum2014 – 2016
Unsere LeistungenFachplanung Lüftungs-, Klima- und 
Kälteanlagen
Technische Kosten2.6 Mio. CHF
Projektgrösse5 Geschosse à 1‘240 m²
klinik_linde

Klinik Linde / ROZ

Biel
Einbau Augen-Operationssaal

Das Radio-Onkologiezentrum (ROZ) und die Klinik Linde AG sind unterirdisch über einen Korridor verbunden. Im 1. Obergeschoss des ROZ-Gebäudes wurde eine Ophthalmologie-Abteilung mit Laserzentrum und Augen-Operationssaal eingerichtet.

Die Luftaufbereitung im 3. UG für den Augen-OP ist wegen der räumlichen Verhältnisse speziell konstruiert. Die Endfiltereinheiten (F9/H14) sind im 1. OG nach den Brandschutzklappen beim Schachtaustritt angeordnet. Ab den Endfilterstufen führen «ultra-dichte» Luftleitungen (Klasse Da gemäss SIA 382.402 bzw. EN 12237) die Zuluft zum Operationsraum. Über den runden Laminarflow, welcher in der Operationsraumdecke integriert ist, wird über eine vertikale Kolbenströmung das hochwertige, partikel- und keimarme Operationsfeld sehr effizient geschaffen. Im Raum 105 Laser wird ein Präzisionsumluftklimagerät eingesetzt. Die separate Kälteerzeugungslinie ist im 3. UG installiert – mit Rückkühler auf dem Dach. Die Regelaufgaben werden vom Gebäudeleitsystem Desigo Insight (Siemens) übernommen.

Zahlen + Fakten

BauherrschaftKlinik Linde, Biel
GeneralpartnerTQM GmbH, Bütschwil
Zeitraum2012
Unsere LeistungenFachplanung Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Sanitär, Gebäudeautomation
Technische Kosten0.6 Mio. CHF
Projektgrösse200 m² zuzüglich Technik DG / UG
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Prevention Center

Zürich
Einbau Operationssaal

Das prominente Utoschloss liegt hervorragend am Utoquai in Zürich. Mit Blick auf den Zürichsee entstand im alten, ehrwürdigen Gebäude im 3. Obergeschoss eine Praxis mit Operationssaal der Klasse ISO 5, IMA 1A.

Das ambitionierte Vorhaben (2009 – 2010) erforderte ausgeklügelte Lösungen. Im denkmalgeschützten Gebäude gab es viele herausfordernde Auflagen: An der Decke dürfen keine Befestigungen angebracht werden, Bodenlasten sind nur begrenzt zulässig, an den Fassaden sind keine optischen Veränderungen vorzunehmen etc. Damit bestanden Rahmenbedingungen, die konventionelle Baulösungen oft nicht zulassen. Für den Fachbereich Lüftung / Klima / Kälte wurden spezielle Lösungen für die Platzierung von Apparaten und Komponenten entwickelt.

Zahlen + Fakten

BauherrschaftPrevention Center Utoquai, Zürich
Architekt / GUTQM GmbH, Bütschwil
Zeitraum2009 – 2010
Unsere LeistungenFachplanung Lüftung, Klima, Kälte und Gebäudeautomation  
Technische Kosten0.5 Mio. CHF
Projektgrösse230 m²
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Kantonsspital Glarus

Neubau Parkhaus

Nach der Gesamterneuerung des Kantonsspitals von 1993 bis 2004 durch den Kanton wurde der heutige Parkplatz auf dem «Streiff-Areal» in verdankenswerter Weise vom Eigentümer fast unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dieses sehr zentral gelegene Provisorium war für viele Jahre eine gute und kostengünstige Lösung, hinderte aber den Grundeigentümer mittelfristig an seiner  privaten Projektentwicklung auf dem Areal.

Der Kanton musste einen Ersatz für die Parkplätze auf dem Streiff-Areal suchen und veranstaltete dazu 2009 einen Wettbewerb für ein Parkhaus. Dieser wurde vom Architekturbüro Hauser + Marti AG, Glarus, in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro P. Meier & Partner AG, Niederurnen, gewonnen. Das Parkhaus ist zweigeschossig und fügt sich trotz der erforderlichen 158 Parkplätzen gut in die Gartenlandschaft des Spitals ein. Es ist mit möglichst geringem Aufwand erschlossen und bietet allen Benutzern sehr kurze Wege.

Zahlen + Fakten

BauherrschaftKantonsspital Glarus AG
GeneralpartnerHauser + Marti AG
Zeitraum2015 – 2016
Unsere LeistungenPlanung Lüftung / Entrauchung
Technische Kosten0.2 Mio. CHF
Projektgrösse2 Geschosse / 158 Parkplätze
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Ems Chemie / Ems Services

Diverse Projekte

Seit gut zehn Jahren arbeiten wir für die Firmen EMS Chemie AG und Ems Services AG an  verschiedenen Projekten. Dies sind meistens Projekte, welche individuelle Lösungen im Industriestandard erfordern. Das Aufgabenspektrum reicht von der einfachen E-Raum-Kühlanlage bis zu komplexen Klimaanlagen für Produktionshallen zur Herstellung von Hochleistungspolyamiden.

Zahlen + Fakten:

BauherrschaftEMS Chemie AG / Ems Services AG
Zeitraum2006 – 2016 (mehrere Projekte)
Unsere LeistungenFachplanung Lüftung / Klima 
Technische Kosten0.8 Mio. CHF
holcim

Holcim

Zementwerk 
Untervaz

Die Holcim (Schweiz) AG, bis Mai 2001 HCB «Holderbank» Cement und Beton, entstand 1992 aus mehreren, zuvor eigenständig operierenden Schweizer Baustoffproduzenten. Mit Zement, Kies und Beton verfügt die Firma über starke und eigenständige Produktsparten. 

Die schwerindustrieähnliche Produktion verursacht beachtliche Wärme- und Staubemissionen. Seit 2003 sind wir immer wieder damit beschäftigt, die heikleren Raumeinheiten und Gerätschaften über Lüftungs- und Kühlanlagen vor Staub zu schützen und von Hitze zu befreien.

ZAHLEN + FAKTEN:

BauherrschaftHolcim Schweiz AG
Zeitraum2003 – 2015 (mehrere Projekte)  
Unsere LeistungenPlanung Lüftung / Klima  
Technische Kosten0.3 Mio. CHF
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Lesa Bever

(Lataria Engiadinaisa SA)
Molkerei / Reinraum «Joghurt»

Die LESA verarbeitet angelieferte Milch vor allem zu Joghurt, Käse etc. Bei der Produktion von Joghurt ist das Schimmelpilzrisiko erheblich. Mit dem Einbau einer Reinraum-Überdruckkabine wurde dafür die perfekte Lösung gefunden. Neben den eigentlichen Produktionsräumen gibt es gekühlte Speditions- und Lagerräume sowie einen Käsekeller. Weitere Nebenräume sind Büros, Sitzungszimmer, Leergutlager, Anlieferung, Werkstatt, Garderoben, Neutralisation, Giftraum, Korridore etc.

Die Luftfassung vom Dach und das neue Luftaufbereitungsgerät für die Produktion sorgten ab 2003 für Quantensprünge bei der Lufthygiene und Energieeffizienz. Die hochwertig gefilterte Zuluft für die Zone «Produktion» wird via Kunststoffleitungsnetz verteilt. Die Zone «Käseherstellung» ist mit einen Nachwärmer ausgerüstet. Die erwärmte Luft wird dann auch über das erweiterte Kunststoffleitungsnetz verteilt. Nach dem Zuluftventilator und vor dem Nachwärmer der Zone «Käseherstellung» wird aufbereitete Frischluft für die Klimaanlagen der Reifungslager 1 (EG) und 2 (UG) abgezweigt (Fa. Mikroklima AG). Belüftet werden auch das Neutralisationsbecken und weitere Nebenräume.

Zahlen + Fakten

BauherrschaftLataria Engiadinaisa AG, Bever  
GeneralpartnerArchitektenbüro Hans Hirschi AG, Samedan
Zeitraum2003 – 2005 (mehrere Projekte)
Unsere LeistungenPlanung Lüftung / Klima
Technische Kosten0.22 Mio. CHF
Projektgrösse3‘100 m²
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Hotel

Hilton Garden Inn
Davos

Das Hilton Garden Inn Davos etablierte sich bereits mit der planmässigen Eröffnung auf die Wintersaison 2012/2013. Mit seiner idealen Lage direkt gegenüber des Kongresszentrums in Davos und umgeben von attraktiven Skipisten befindet sich das neue Hotel an einem exzellenten, zentralen Standort. 

Neben einem attraktiven Veranstaltungsbereich mit vier Sitzungsräumen verfügt das Hotel über ein 24 Stunden geöffnetes Business Center. Die 146 modernen und designten Zimmer, inklusive zweier Junior-Suiten, bieten alle Annehmlichkeiten, welche sich die Gäste wünschen. Ausserdem finden die Gäste ein Restaurant, eine Lounge Area mit integrierter Bar und 48 Parkplätze in der hoteleigenen Tiefgarage. Entspannung bietet auch der moderne Fitness- und Wellness-Bereich.

Sämtliche Lüftungsanlagen sind als Teilklimaanlagen konzipiert. Über Lüftungszonen und variable Luftmengen ist der bedarfsgesteuerte Lüftungsbetrieb gewährleistet. Die sommerliche Klimatisierung basiert auf einer redundanten Kälteenergieerzeugung und spezifischen Kühleinheiten.

ZAHLEN + FAKTEN:

BauherrschaftBaulink AG, Davos
Zeitraum2010 – 2012
Unsere LeistungenFachplanung Lüftungs-, Klima- und
 Kälteanlagen
Technische Kosten2.8 Mio. CHF
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SSTH Passugg
(Swiss School of Tourism and Hospitality)

Umbau Saal EG, Einbau Satellitenküche und Restaurant Paulaner

In Passugg besteht schon seit dem letzten Jahrhundert eine ehemalige Bade- und Kuranstalt, welche heute für die Ausbildung von professionellem Personal für den Gastrobereich genutzt wird. Die internationalen Studentinnen und Studenten erwarten professionelle Infrastrukturen.

Nach früheren Umbauten im Bereich Schulzimmer und Küche folgten 2004 die Renovationen der bestehenden Speisesäle, der Einbau einer neuen Satellitenküche und die Umgestaltung der Passuggerstube in ein Restaurant «Paulaner». Die Satellitenküche verfügt über einen neuen Baukörper, welcher im östlichen Innenhof aufgestellt und an die bestehenden Räume angebaut wurde. Über der Satellitenküche ist die Lüftungszentrale für die Satellitenküche und die Speisesäle angeordnet.

Zahlen + Fakten

BauherrschaftHTM Immobilien AG
ArchitektArchitektenbüro Ernst Casty AG
Zeitraum2003 – 2004
Unsere LeistungenPlanung, Lüftung  
Technische Kosten0.4 Mio. CHF